Jahreswechsel gestalten – eine kreative Auszeit im Kloster

Vom 03. bis 06. Janu­ar 2027 im schö­nen Klos­ter Ober­schö­nen­feld bei Augsburg

Ein Jahr liegt hin­ter uns – mit sei­nen gro­ßen und klei­nen Geschich­ten, mit dem, was gelun­gen ist, mit dem, was offen­ge­blie­ben ist, mit Begeg­nun­gen, Ent­schei­dun­gen, Abschie­den und freu­di­gen Über­ra­schun­gen. Vie­les davon ist mög­li­cher­wei­se ver­blasst, ande­res wirkt noch nach. Manch­mal aber scheint die Zeit wei­ter­ge­eilt zu sein, bevor über­haupt Gele­gen­heit war, den Augen­blick zu würdigen.

Die­ser Kurs lädt dazu ein, aus die­sem Strom aus­zu­stei­gen. Zurück­zu­schau­en: Was war wich­tig? Was hat Kraft gege­ben, was Kraft gekos­tet? Was darf abge­schlos­sen wer­den, was möch­te gewür­digt wer­den? Und viel­leicht auch: Was soll im kom­men­den Jahr anders wer­den – und was darf genau so bleiben?

Fern vom All­tag und in der beson­de­ren Atmo­sphä­re des Klos­ters ent­steht der Raum für Ein­kehr und Neu­aus­rich­tung. Schrei­bend las­sen sich Erin­ne­run­gen bewah­ren, Fra­gen klä­ren, Gedan­ken sor­tie­ren und Ant­wor­ten fin­den. Sanf­te Bewe­gung und Kör­per­wahr­neh­mung (Con­ti­nu­um) ergän­zen die krea­ti­ven und gestal­te­ri­schen Aus­drucks­for­men. Es geht nicht um lite­ra­ri­sche Bril­lanz, son­dern um die Freu­de am Ent­de­cken der eige­nen inne­ren Stimme.

So ent­steht eine per­sön­li­che Spu­ren­su­che durch das ver­gan­ge­ne Jahr: Was möch­te gewür­digt wer­den? Was darf gehen? Wel­che Wün­sche, Wer­te und Sehn­süch­te wei­sen viel­leicht bereits in die Zukunft? Und wel­che ers­ten Schrit­te könn­ten dar­aus entstehen?

Es geht nicht dar­um, das neue Jahr mög­lichst per­fekt zu pla­nen. Viel­mehr geht es dar­um, die inne­re Aus­rich­tung für das Jahr 2027 zu fin­den: Was ist wirk­lich wich­tig? Was soll wach­sen? Wofür soll im neu­en Jahr mehr Raum ent­ste­hen? Und: Mit wel­cher Hal­tung will ich das Kom­men­de begrüßen?

Das Semi­nar ist gut für Men­schen, die Natur, Gemein­schaft und die Aus­ein­an­der­set­zung mit sich selbst genie­ßen kön­nen. Es ver­bin­det Zei­ten des gemein­sa­men Tuns mit Pha­sen der Stil­le und des per­sön­li­chen Schrei­bens oder Gestal­tens. Es gibt Raum für Aus­tausch eben­so wie für Rück­zug, für krea­ti­ves Aus­pro­bie­ren eben­so wie für Innehalten.

Wer will kann in den Frei­zei­ten Spa­zier­gän­ge durch die Umge­bung unter­neh­men; sich von der Ruhe des Klos­ters anste­cken las­sen oder den Gesän­gen der Schwes­tern lau­schen. Auch die Muse­en laden zum Besuch ein.

Jeder Teil­neh­mer, jede Teil­neh­me­rin bekommt ein indi­vi­du­ell ein­ge­rich­te­tes Ein­zel­zim­mer mit anti­kem Mobi­li­ar im Gäs­te­haus San­ta Maria. Die dazu­ge­hö­ri­gen Duschen und Toi­let­ten befin­den sich auf dem Flur. Im Roko­ko­saal des Haupt­hau­ses genie­ßen wir die schwä­bi­sche Haus­manns­kost – gemein­sam mit den ande­ren Gäs­ten des Klosters.

Was Sie noch wis­sen sollten

Wir begin­nen den Kurs am Sonn­tag, den 03. Janu­ar 2027 um 16 Uhr und been­den ihn am Mitt­woch, den 06. Janu­ar 2027 um 14:00. Die Anrei­se kann sowohl mit Auto als auch mit dem Zug (Bahn­hof Ges­serts­hau­sen) erfol­gen. Soll­ten Sie Schwie­rig­kei­ten mit der Anrei­se haben, spre­chen Sie uns an. Wir fin­den eine Lösung! Die Kos­ten für das Kurs­pro­gramm inklu­si­ve des Mate­ri­als betra­gen 390 €. Für Über­nach­tung und Ver­pfle­gung erhält das Klos­ter vor Ort 180 €.